Herzlich willkommen auf der Internetseite zu Projekten im Rahmen der Stipendien "KWW-Kunst-Wissenschaft-Wirtschaft" in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (NRW).

Im Rahmen eines neu geschaffenen Modellprojektes wurden ab Mitte 2008 in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (NRW) neue Stipendien zur Förderung von künstlerischen Projekten an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft eingerichtet. Dieses neuartige Modellprojekt wird vom Ministerpräsidenten des Landes NRW gefördert.

Sks_oben Nrw_oben

Es richtet sich im Profil sowohl an Künstlerinnen und Künstler mit interdisziplinärem Forschungsinteresse wie auch an Wissenschaftler, Graduierte oder Experten aus den Bereichen Wissenschaft oder Wirtschaft mit künstlerischer Fragestellung in ihren Projekten. Die Ausschreibung zu diesen Residenzstipendien in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen ist einmal jährlich. "Mit diesen Stipendien im spannenden Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft machen wir erste Schritte in ein ganz neues Gebiet. Wir sind gespannt darauf, wie diese Projekte möglicherweise den Blick für bisher nicht gesehene Entwicklungen sensibilisieren und so Startpunkte und Ideen für Neues, Zukunftsweisendes aufzeigen können“ mit diesen Worten hatte der nordrhein-westfälische Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhof im Frühjahr 2008 den Start der "KWW-Stipendien" bekannt gegeben.

Auf dieser neuen Webseite zu den "KWW-Stipendien" kann man jetzt detailliert Einblick nehmen in den Verlauf von Projekten aus dem gesamten Bereich der "KWW-Stipendien". Dabei werden werden sowohl Projekte der Stipendiatinnen und Stipendiaten wie auch ausgewählte Projekte aus dem Pool der jährlichen Bewerbungen für diese Stipendien vorgestellt. Die Webseite versteht sich sowohl als Informations- wie auch als Ideenplattform. Im Verlaufe der letzten Jahre Zudem konnten in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen bei zahlreichen Projekten Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Partnern aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft gesammelt werden, die nun den neuen Modellprojekten zugute kommen. Das Künstlerdorf Schöppingen hatte schon vorher gemeinsame Vorhaben an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft mit der Arbeitsstelle Forschungstransfer-AFO der Uni Münster, dem European Research Center for Information Systems (ERCIS) der Uni Münster und weiteren Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft auf den Weg gebracht. Die Zahl der Arbeitsfelder vor dem Hintergrund der hybriden Verzahnung von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft ist groß; darunter als Beispiele:

  • Kunst/Informatik/Kommunikationstheorie/Gesellschaftslehre und dort Untersuchungen oder Gestaltungen zu den hybriden Formen von "virtuellen" und "realen" Welten
  • Ökologie/Energie/Kunst und dort z.B. Umwelt und Energie in Zusammenhang mit ästhetischen Fragestellungen
  • Zukunftsforschung/Kunst/Literatur und dort etwa Prognoseszenarien in einer Kombination von wissenschaftlichem und künstlerischem Blickwinkel
  • Ökologie/Energie/Kunst und dort z.B. Umwelt und Energie in Zusammenhang mit ästhetischen FragestellungenLandschafts- und Stadtgestaltung mit einer Verbindung von Kunst, Architektur und Botanik
  • Kunstgeschichte/Kunstvermittlung und die Gewinnung neuer Vermittlungsformen von Kunst durch Kunstpädagogen / Kunsthistoriker/Künstler z.B. in Schulen
  • Wahrnehmungsforschung und verwandte Bereiche und dort z.B. das Zusammenspiel von Wahrnehmungspsychologie/Neurologie/Kunst
  • Medizin/Kunst z.B. im Kontext von Therapieansätzen
  • Ästhetik und dort insbesondere Fragen der Schönheit in Naturwissenschaft und Kunst
  • Computerspielbereiche und interaktive, medienbasierte Mehrpersonenumgebungen und anderes mehr.

Als Träger an der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen beteiligt sind die NRW-Stiftung Natur - Heimat - Kultur, der Ministerpräsident des Landes NRW, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der Kreis Borken, die Gemeinde Schöppingen, sowie der Förderverein Künstlerdorf Schöppingen.

Nrw-stiftung_unten Nrw_unten Lwl_unten
Borken_unten Schoeppingen_unten Fss_unten